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DRHV scheint unschlagbar - 10. Sieg in Folge
17 Tore über rechte Seite
Erstellt am 24.01.2010 - 18:24 Uhr von Peter Krause

Der DRHV setzt seinen Siegenzug in der Verbandsliga fort. Im Spitzenspiel gegen den Dritten, der SG Saaletal Reichardswerben-Prittitz setzten sich die Dessau-Roßlauer verdient mit 33:29 durch und avancieren damit zum einzig ernsthaften Verfolger vom Krösus Landsberger HV.
In einer ausgeglichenen Anfangsphase war jedoch das Defensivkonzept des DRHV bereits nach zwölf Minuten über den Haufen geworfen. Da sah Chris Alisch bereits seine zweite Zeitstrafe, allerdings in einer Offensivaktion. Nach einem Stürmerfoul gab der Rechtshänder nach Meinung der Schiedsrichter den Ball nicht schnell genug frei. Eine penible Regelauslegung. Fortan musste sich Alisch ausschließlich auf den Angriff fokussieren. Dies tat der abermals guten Abwehr jedoch keinen Abbruch. Benjamin Vollert füllte die Lücke im Abwehrblock adäquat auf. Dies imponierte auch Trainer Rösike. „Das haben wir hervorragend weg gesteckt und sind unbeirrt unseren Weg weiter gegangen,“ freute sich Rösike. Über die gesamte Partie musste das Heimteam keinem Rückstand hinterher laufen. Das sorgte stets für Sicherheit im Spiel des Tabellenzweiten. So gelang es den Gastgebern erstmals nach dem 12:12 sich abzusetzen. Über 15:13 ging es beim 17:14 in die Halbzeitpause. Den Vorsprung sollten die Rösike-Sieben überhaupt nicht mehr abgeben. Zu Beginn der zweiten Hälfte war es dann Rechtsaußen Steven Just, der die ersten sechs Tore in der zweiten Hälfte für den DRHV erzielte und dabei maßgeblichen Anteil hatte, dass sich die Dessau-Roßlauer vorentscheidend absetzen konnten. Beim 23:18 verwandelte der 18-jährige abgezockt einen Siebenmeter(40.). „Das war sehr gut, was Steven heute abgeliefert hat. Er ist eine ganz wichtige Stütze für das Team,“ lobte der Trainer seinen besten Torschützen der laufenden Saison. Was sich jedoch auch wieder bemerkbar machte im Spiel des DRHV: die Variabilität. Die Gäste nahmen den wendigen Thomas Kirschstein und auch Chris Alisch in Manndeckung. Das störte den DRHV jedoch wenig. In einer fast 20 Minuten währenden Phase war es die recht Angriffsseite, die den Gästen aus dem Süden Sachsen-Anhalts schier Kopfzerbrechen bereitete. Immer wieder gelang es dem Gespann Wetteborn/Just die Abwehr der SG alt aussehen zu lassen. So waren es allein im zweiten Durchgang elf der 16 Tore, die über rechts fielen. „In diesem Jahr sind wir dank der Breite des Kaders einfach nicht so leicht aus zu rechnen. Wenn gegen uns anders verteidigt wird, dann haben wir immer noch ein Ass im Ärmel,“ freut sich Rösike über den bisherigen Saisonverlauf. Beim 33:26 fünf Minuten vor Spielende war die Partie gelaufen. Der DRHV brauchte nicht mehr und die daraus resultierenden Chancen für Reichardswerben vergaben die Gäste teils kläglich, weil sie an den ein gewechselten Torwart Beckmann scheiterten oder den Wurf gar nicht erst auf das Tor brachten. So entwickelte sich keine Spannung mehr aus dem Spiel heraus, obwohl auch der DRHV in den Schlussminuten fahrlässig mit seinen Möglichkeiten umging.
„Durch unsere konsequente Linie haben wir viel Selbstvertrauen gewonnen und sind am Ende verdient als Sieger vom Parkett gegangen, auch wenn es ein ganz hartes Stück Arbeit war“ zog der verletzte Manuel Abé ein positives Fazit. Und so langsam wird auch die Siegesserie von nun mehr zehn Spielen in Folge dem DRHV unheimlich. „Das habe ich auch noch nie erlebt. Aber wir müssen immer den Kopf oben haben und dürfen uns keine Schwächen erlauben. Das nächste Spiel ist immer das schwerste,“ so Rösike über die nächsten Aufgaben die da anstehen. Gewappnet ist das Team dazu.

DRHV: Beckmann, Hempel, Reinhardt – Hannemann 1/1, Steffen, Wetteborn 5, Kirschstein 8, Kuhr, Just 12/3, Wiegel 1, Vollert, Alisch 6, Schulz
 
         
Termine
DHB Pokal - 2. Runde
1. VfL Potsdam
gegen
DRHV 06
22. September 2010

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