Nach dem guten Spiel in Magdeburg konnten wir heute die ansteigende Formkurve bestätigen und gegen den Tabellenletzten aus Coswig einen sicheren Sieg feiern. Dabei galt es den Gast aus Coswig nicht zu unterschätzen wie die Erfahrung aus dem zerfahrenen Hinspiel gezeigt hatte. Entsprechend vorgewarnt begann unsere Mannschaft – unterstützt von einem gut aufgelegten Fritz-Leopold Alisch im Tor - konzentriert in der Abwehr und ließ zunächst minutenlang kein Tor zu. Im Angriff wurde mit klaren Aktionen agiert und die Lücken in der Abwehr des Gegners vor allem aus dem Rückraum (Lucas Goldmann) genutzt. Hinzu kamen sehenswerte Tempogegenstöße (super Pässe direkt vom Torwart), so dass sich das ansehenswerte Spiel über die Stationen 6:0 bis hin zum 10:4 einseitig entwickelte. Dann aber wurden in schneller Folge klarste Chancen vergeben, was vor allem an der mangelnden Konzentration beim Abschluss lag, ohne die gute Leistung des Coswiger Torwarts schmälern zu wollen. Das Spiel wurde nun offener, ehe wir uns nach einigen Wechseln wieder deutlicher in Szene setzen und mit einem verdienten 9 Tore Vorsprung in die Pause gehen konnten.
In der 2. Halbzeit wurde dann – von wenigen Ausnahmen abgesehen – im Abschluss endlich mehr Geduld und „Auge“ gezeigt, so dass der Vorsprung weiter ausgebaut wurde. Alle Spieler bekamen nun ihre Einsatzzeiten und konnten sich beweisen. Insgesamt am Ende ein auch in der Höhe mehr als verdienter Erfolg, der den Leistungsunterschied beider Mannschaften abbildet. Aus diesem Grund sollte der Erfolg auch nicht darüber hinwegtäuschen, dass phasenweise alte Fehlerbilder (mangelnde Aggressivität in der Abwehr, schlechte Blockarbeit gegen Würfe aus dem Rückraum, zu schneller Abschluss ohne Auftakthandlung) zu sehen waren, an denen wir weiter arbeiten müssen, um gegen die unmittelbaren Tabellenkonkurrenten zu bestehen.
Der nächste Gradmesser wird hier schon das auf nächsten Mittwoch (27.01. 18:00 Uhr, Berufsschulzentrum) verlegte Spiel gegen die Sportschüler aus Halle sein.
die JSpG spielte mit:
Kai Gobert, Fritz-Leopold Alisch; Sören Alvermann (3) ,Felix Schulze (5), Bastian Schmidt (4), York-Lukas Stein (2), Maximilian Höppner (3), Lucas Goldmann (7), Lukas Kuczewski (4), Hoyer Paul (1), Leonhard Steinhoff (3), Martin Brandt (1), Marc Hohenstein (1), Laurin Cichosz