Weibliche Jugend B gewinnt gegen eine unbequem zu spielende Mannschaft aus Erdeborn
BSV Fichte Erdeborn – DRHV 06 10 : 18 (6:10) Erstellt am 03.03.2010 - 09:34 Uhr
von Lydia Baake
Nach dem wichtigen Sieg gegen Wolfen wollten unsere Mädchen die nächsten zwei Punkte gegen einen schwer einzuschätzenden Gegner holen. Beide Mannschaften kennen sich schon durch einige Begegnungen im Rahmen der Landesmeisterschaften, wo es meistens sehr eng herging.
Allerdings hat auch Erdeborn mit einigen Abgängen an Spielerinnen zu kämpfen, so dass viele Mädchen der jüngeren Altersklasse hüben wie drüben zu finden sind.
Der DRHV hatte es im Gegensatz zu den letzten Spielen dieses Mal mit einer sehr offenen gegnerischen Deckung zu tun, mit der sie sich am Anfang sehr schwer taten. Entweder liefen zwei Spielerinnen gleichzeitig in eine Lücke ein oder es standen alle und der Gastgeber hatte es leicht die Zuspiele zu unterbinden. Doch mit der Dauer des Spiels funktionierte das Timing immer besser, so dass die Elbestädterinnen zu mehr Torchancen gaben. Einzig deren Verwertung war an diesem Tag zu bemängeln. So wurde frei vor dem Torwart stehend verworfen und auch zwei Siebenmeter fanden nicht ins gegnerische Tor.
Dementsprechend ausgeglichen war es bis Mitte der ersten Halbzeit (4:4, 9. Minute, 5:6, 18. Minute). Allerdings ließen die Schiedsrichter die Erdebornerinnen im Angriff sehr lange spielen ehe mal ein Zeitspiel angezeigt wurde, auch einige merkwürdige Pfiffe verunsicherte unsere Mädchen und die mitgereisten Eltern öfters.
In den letzten fünf Minuten konnten die Dessau-Roßlauerinnen sich jedoch noch etwas absetzen und mit einem vier Tore Vorsprung in die Pause gehen.
Dafür gelang in den ersten fünf Minuten der zweiten Halbzeit bei den Gästen sehr wenig im Angriff. Zum Glück spielten sie in der Deckung stark und ließen in dieser Phase nur zwei Tore zu. Dann hatten sie ihre Schwächephase überwunden und zogen innerhalb von 8 Minuten auf 8:15 davon. Nun passten sie sich aber wieder dem langsamen Spiel der Gastgeberinnen an und das Spiel plätscherte ohne große Aufreger vor sich hin.
Nach 50 Minuten wurden alle Beteiligten beim Stand vom 10:18 mit dem Schlusspfiff erlöst.
Es spielten:
Jennifer Nolte; Ellen Steinmeyer, Vanessa Hinz, Sinah Gödde, Lisa Kubitza, Luisa Witte, Anna Maria Körner, Yasmin Raschke, Anne Schwarze