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Osterüberraschung blieb beim 31:23 in Hamm leider aus
  Beavers verkauften sich in der MAXIPARK-ARENA gut
Erstellt am
02.04.2010 - 14:08 Uhr
von Gerald Reinhardt



Ob jemand so wirklich an einen Punktgewinn oder gar den ersten Auswärtssieg der Beavers in Hamm glaubte, blieb am Ende offen. Den Funken Hoffnung, unbeschwert und befreit aufspielen zu können und damit den entsprechenden Erfolg einzufahren, gab es aber dennoch. Allerdings liessen es die Gastgeber in keiner Phase des Spieles so wirklich zu, von diesem kleinen Ostergeschenk für den DRHV zu träumen. Dass man in Hamm schon an anderen Zeiten denkt, war auch schon am Drumherum zu spüren. Eine volle Halle, eine sehr gute Stimmung und auch die Untermalung und Show-Einlagen durch den in der Halle umher wuselnden Elefanten deuten schon auf die "Forderungen" nach mehr.

Das Spiel selber zeigte einen dominierenden ASV und eine lange mithaltende Mannschaft aus Sachsen-Anhalt. Bereits zum Start legten die Gastgeber zum 4:0 vor. Auch Torwart Torsten Friedrich zeigte bereits in der Anfangsphase, dass er es den Beavers schwer machen würde. Den ersten von drei parierten Strafwürfen parierte Friedrich bereits in der 2. Minute gegen Robert Lux. Am Ende sollte es mehr als 20 Paraden sein, die auf der Liste der Statistiker stehen müssten.

Dazu kam noch die sehr gut stehende Abwehr der ASVler und die Probleme im Angriff der Beavers, die zu zaghaft den Abschluss suchten. Der Kampf und der Einsatz stimmte bei den Beavers. So konnte man sich immer wieder herankämpfen, die Chance zum Anschlusstreffer war mehrfach gegeben, wurde aber wieder von den Hammern verhindert. Die Gastgeber indes spielten abgezockter und ließen den Ball wesentlichen schneller durch die eigenen Reihen laufen. Dieses war erfolgreich. Zu viele schnelle und einfache Tore brachten die Aufstiegsanwärter wieder weiter nach vorne. Zur Pause stand es bereits 16:11, ein deutlicher Vorsprung.

Nach der Pause gehörten die ersten Minuten dem DRHV. Das Team nutzen die sich ergebenen Chancen und legte nach, kämpfte sich wieder auf zwei Tore heran, und die Chancen zum Anschlusstreffer waren auch wieder vorhanden. Dieser sollte aber nicht gelingen, die Gastgeber und die eigenen Fehler ließen es nicht zu. Die Effektivität und Cleverness lag dann ab der 40. Minute auf Seiten der Hausherren. Trainer Peter Pysall fehlten einfach die Alternativen. Mathias Rudow konnte nicht eingesetzt werden, Armands Uscins wurde am Kreis fast perfekt ausgeschalten. Der Rückraum versuchte sein Möglichstes, aber der Respekt vor der Hammer Abwehr schien zu groß. Und dann gab es ja noch Torsten Friedrich im Tor des ASV Hamm. Letzterer war der Meister bei allen Strafwürfen der Beavers, drei gab es auf den Seiten des DRHV und alle drei wurden vo Friedrich vereitelt. Nur der zweite Strafwurf, der von Christian Schöne ausgeführt wurde, konnte nach dem Abpraller im Nachgang von Schöne verwandelt werden.

Fazit nach dem Spiel: Der Gegner war für die Gäste aus Sachsen-Anhalt einfach zu stark. Die Leistung und der Einsatzwille der Beavers sind in der aktuellen Situation als positiv zu bewerten, ein anderer Gegner wäre mit der Leistung der Beavers zu schlagen gewesen.
 
         
Termine
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